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Ernährungstipps für Ihre Gesundheit

Alkohol in der Schwangerschaft

Schwangerschaft
© Stefan Redel - Fotolia.com
Alkohol schadet dem Baby zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft. In den ersten drei Monaten stört er die Zellteilung. Wichtige Organe werden angelegt und es kommt zu körperlichen Fehlbildungen, speziell das Gehirn reagiert sehr empfindlich. Es werden weniger Zellen gebildet, dadurch wird das Gehirn kleiner.

Im vierten bis sechsten Monat wird das Wachstum beeinträchtigt und das Risiko einer Fehlgeburt ist zweimal bis viermal so hoch.

Im siebten bis neunten Schwangerschaftsmonat kommt es erneut zu einem Wachstumsschub. Der Alkohol greift erneut in das Gehirnwachstum ein.

Selbst geringe Mengen von Alkohol können den Fötus schädigen. Nach der Geburt kann man die Folgen des Alkoholkonsums an den Symptomen des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) erkennen. Die Babys haben ein niedrigeres Geburtsgewicht und wenig Unterhautfettgewebe. Wachstumsstörungen kennzeichnen sich durch Gesichtsfehlbildungen (Gaumenspalten), Fehlbildungen innerer Organe und Herzfehler.

Später zeigen diese Kinder geistige, psychische und psychomotorische Auffälligkeiten. Sie sind hyperaktiv, im Denken und Handeln zurück geblieben, haben Lernschwierigkeiten, einen verminderten Intelligenzquotienten, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Diese Kinder sind unter anderem kleinwüchsig.

Welche Alkoholmenge ist gefährlich?

Einschlägigen Fachzeitschriften zufolge gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Menge an Alkohol und dem Grad der Schädigung. Offenbar liegen individuelle Sensibilitäten vor, aus diesem Grund kann keine Angabe zum Ausmaß der Schädigung des Ungeborenen gemacht werden. Eine verantwortungsvolle Schwangere meidet Alkohol generell. Grundsätzlich scheint zu gelten, dass bei einer schlechten Alkoholverträglichkeit der Mutter auch die gefährliche Dosis für gravierende Schäden des Kindes schneller erreicht wird.

Regelmäßiger Alkoholkonsum sowie der Konsum von Hochprozentigem haben besonders negative Auswirkungen. Hervorgehoben sei auch, dass bereits der regelmäßige Genuss von zwei Gläsern Bier oder einem viertel Liter Wein schon ausreicht, um den Intelligenzquotienten des Kindes zu verringern. Alkoholkranke werdende Mütter müssen Ihren Konsum in Absprache mit Ihrem Arzt sehr stark reduzieren.

von "tweety007", modified by Themenschwerpunkte

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