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Miss World-Finalistin betreut Wiener EM-Fans



Miss Italy" für den Samariterbund als ehrenamtliche Sanitäterin im Einsatz

Miss Italy
Fotograf / Fotocredits: Susanne Zubera
Eine der schönsten Frauen der Welt sorgt derzeit in den Wiener Fanzonen für das gesundheitliche Wohl von Fußball-Fans aus ganz Europa
Wien (OTS) - Eine der schönsten Frauen der Welt sorgt derzeit in den Wiener Fanzonen für das gesundheitliche Wohl  von Fußball-Fans aus ganz Europa: Susanne Zuber - 2002 zur "Miss Italy" gewählt und siebente bei der Wahl zur "Miss World" - unterstützt den Samariterbund eine Woche lang als Sanitäterin.

Das Engagement für eine gute Sache ist bei Susanne Zuber keine Show für die Kameras, sondern kommt von Herzen. Die Südtirolerin ist seit mehr als fünf Jahren ehrenamtlich beim "Landesrettungsverein Weißen Kreuz" als Sanitäterin - seit kurzem auch als Rettungsfahrerin - tätig.  Erlebt hat die 25jährige aus Meran schon einiges. Als Miss World-Finalistin, Lokalpolitikerin und Botschafterin für eine Vielzahl von Initiativen genießt Susanne Zuber in ihrer Heimat Prominentenstatus. Die andere Seite des gefragten Fotomodells ist weniger bekannt: Als Angestellte im elterlichen Souvenirladen und ehrenamtliche Helferin beim Passeiertaler Weißen Kreuz führt sie abseits der Kameras ein für Prominente eher untypisch einfaches Leben.

Im Zuge ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sind für die ehemalige "Miss World"-Finalistin auch sportliche Großveranstaltungen nichts Unbekanntes. Vor kurzem war sie beispielsweise beim Giro d´ Italia im Einsatz. "Als großer Fußballfan war es mir ein besonderes Anliegen, die Europameisterschaft 2008 vor Ort zu erleben", meint Zuber. Wie viele andere Kollegen aus Deutschland, der Slowakei, Italien und Ungarn unterstützt sie derzeit den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bei der Betreuung der internationalen Fangemeinde in Wien.



Miss Italy
Fotograf / Fotocredits: Susanne Zubera
Susanne Zuber - 2002 zur 'Miss Italy' gewählt und siebente bei der Wahl zur 'Miss World' - unterstützt den Samariterbund eine Woche lang als Sanitäterin.
Der "Landesrettungsverein Weißes Kreuz" ist eine von 13 Mitgliedsorganisationen von SAINT (Samariter International). Rund drei Millionen Mitglieder, 26.300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie 24.100 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind via SAINT international vernetzt und unterstützen sich länderübergreifend. (www.samaritan.info) "Die Vorteile der internationalen Zusammenarbeit bestehen darin, dass jedes Land Expertinnen  der verschiedenen Bereiche einsetzt und es so zu einem wichtigen Erfahrungsaustausch kommt", meint Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien. "Natürlich sind wir gerade bei einem Großereignis wie der Fußball-Europameisterschaft für die Unterstützung der KollegInnen aus dem Ausland besonders dankbar."

Dass viele Fans beim Anblick der Sanitäterin plötzlich "besonders großen Betreuungsbedarf" verspüren, ist nachvollziehbar. Seit die Südtirolerin die Uniform des Weißen Kreuzes trägt, ist sie derartiges gewohnt: "Sprücheklopfer gibt es immer wieder - aber ich reagiere meistens sehr schlagfertig. Das eignet man sich mit den Jahren an." Wenn wirklich einmal eine lebensbedrohliche Situation vorliegt, ist ohnehin keinem der Beteiligten zum Scherzen zumute. Dann kommt es darauf an, dass Susanne Zuber ihr Handwerk als Sanitäterin versteht. Wie alle in den Fanzonen und Public Viewing-Bereichen eingesetzten Helferinnen und Helfer des Sanitätsteams Wien hat auch Susanne Zuber eine umfangreiche Ausbildung in Erster Hilfe genossen und versteht es, im Fall des Falles rasch und richtig zu agieren.

Klarerweise drückt die ehemalige "Miss Italy" bei der EM ihrem Heimatland Italien die Daumen. "Bei Welt- und Europameisterschaften beobachte ich aber immer genau die Vorrundenspiele und suche mir eine zweite Mannschaft aus, mit der ich mit fiebere." Österreich kommt für diesen Platz im Herzen der Südtirolerin nach dem Gruppenphasen-Aus ja leider nicht mehr in Frage.