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Viagra und seine Wirkungsweise



Viagra
Bildquelle: fotolia
Viagra ist bei der Behandlung von Impotenz ein Arzneimittel erster Wahl. Impotenz kann viele Ursachen haben. Meistens sind Männer ab dem 50. Lebensjahr davon betroffen.

Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck sind einige Ursachen und die Impotenz ist ein Vorbote solcher Erkrankungen, die natürlich behandelt werden müssen. In nur ganz wenigen Fällen – vorwiegend in der Altersgruppe bis 35 Jahre – ist die Impotenz psychisch bedingt. Für eine Erektion ist der schnelle Blutstrom in die die Schwellkörper des Penis notwendig. Die umliegende Muskulatur erschlafft in diesem Zustand und ermöglicht den Arterien sich zu erweitern. Die sexuelle Stimulation setzt einen Botenstoff frei, der wiederum einen zweiten aktiviert. Dieser zweite Botenstoff lässt die Muskulatur erschlaffen und ermöglicht so den schnellen Bluteinstrom in den Penis und löst die Erektion aus. Ein Enzym sorgt für die Beendigung der Erektion.



Viagra blockiert dieses Enzym und die Muskelentspannung verstärkt sich und die Erektion wird zunehmend verbessert. Viagra wirkt also nur im erregten Zustand. Es wirkt nicht Lust steigernd und kann keine Erektion erzwingen. Eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr nehmen Männer eine Tablette. Ihre Wirkung kann bis zu 5 Stunden anhalten und ist abhängig von der Mahlzeit „vorher“. Zu fettes Essen kann die Aufnahme des Wirkstoffes erschweren. Oft stellt sich aber der gewünschte Erfolg nicht gleich nach Einnahme der ersten Pille ein. Langsam sollte dann die Dosis erhöht werden. Die Wirkung kann sich auch erst nach mehrmaliger Einnahme zeigen.

Zu Beginn der Behandlung spielt die Psyche eine große Rolle. Wenn sich die anfänglich große Aufregung gelegt hat und der Mann sich wieder voll auf den Sex konzentrieren kann, stellt sich auch der gewünschte Erfolg schnell ein. Werden Medikamente eingenommen, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (mit dem Wirkstoff Molsidomin und Nitroglycerin) enthalten, ist eine gleichzeitige Anwendung von Viagra nicht anzuraten. Die Wirkung dieser Medikamente kann verstärkt werden und zu Blutdruckabfall und Kreislaufzusammenbruch führen.

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News: Billig-Viagra von Ratiopharm

Eine Potenz-Pille mit demselben Wirkstoff wie Viagra, will der Generika-Hersteller Ratiopharm herstellen. Mit einer Genehmigung der EU wird gerechnet. Dreistellige Millionen-Gewinne wären für das Billig-Viagra möglich.

Ein günstigeres Potenzmittel als Viagra soll in den nächsten Jahren von Ratiopharm auf den Markt kommen. Zum Jahreswechsel 2009 zu 2010 wird eine entsprechende Genehmigung der europäischen Zulassungsbehörde erwartet, bestätigte Ratiopharm Sprecher Markus Braun. Der Verkauf wird ab dem Jahr 2013, auf dem deutschen Markt, angepeilt.

Ob das günstigere Präparat mit dem Wirkstoff Sildenafil in den europäischen Ländern angeboten wird, hängt von der jeweiligen Patientensituation ab.
Der Umsatz soll von aktuell 1,6 auf 2,4 Milliarden Euro, durch das Potenzmittel, steigen. Ein Gewinn von 200 auf 530 Millionen Euro wäre möglich, heißt es in einem Bericht.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat sich für die Zulassung des Potenzmittels von Ratiopharm mit dem Wirkstoff Sildenafil schon im Oktober 2009 ausgesprochen. Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer ist der Hersteller des Originals, dessen Patent ausläuft.
Zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion des Mannes, dient nach Herstellerangaben, dass heutige Viagra. Bei sexueller Erregung werden die Blutgefäße im Penis entspannt und so ist eine befriedigende Erektion möglich.

Ein Newsbeitrag des Gastautors "scout011"