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Wissenswertes über Speicherkarten



Speicherkarten erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Wer noch nie eine Speicherkarte verwendet hat, steht erst einmal vor einem Rätsel... Bei der Vielfalt verschiedener Arten von Speicherkarten und deren Einsatzmöglichkeiten lohnt es sich, zunächst einmal in der Fachliteratur oder im Internet nach Informationen zu stöbern.

Wertvolle Anhaltspunkte finden sich auch in Katalogen. Oftmals gehören Speicherkarten auch schon zum Zubehör technischer Geräte mit dazu und werden beim Kauf gleich mit geliefert. Ist dies nicht der Fall, kann der Kunde sie einzeln erwerben.

Speicherkarten, die in der jetzigen Zeit angeboten werden, arbeiten meistens als Flash- Speicherkarten. Das bedeutet, die Daten, welche gespeichert werden sollen, bleiben
dauerhaft auf der Karte erhalten, sie sind also nicht flüchtig. Der Vorteil besteht darin, dass die Speicherkarten ausgewechselt werden können, ohne dass die Daten verloren gehen. Die gespeicherten Daten können so von einem Gerät auf das andere übertragen und dort bearbeitet oder verarbeitet werden. Die Bezeichnung "Memory Card“ hat sich ebenfalls durchgesetzt und ist das englische Wort für "Speicherkarte“. Auch der Ausdruck "Flash Card" setzt sich durch.

Da es Speicherkarten von verschiedenen Herstellern gibt, kann die Kapazität, das Fassungsvermögen, unterschiedlich sein. Auch die Geschwindigkeit, in der die Speicherkarten beschrieben oder gelesen werden, kann variieren. Weitere Unterscheidungsmerkmale erstrecken sich vom Gewicht über Stromverbrauch und benötigte Spannung bis hin zum Preis.

Die Speicherkarten sind so ausgestattet, dass fast immer der gleiche Slot (Steckplatz) am Gerät zum Arbeiten genutzt werden kann. Sie funktionieren also problemlos unabhängig vom Hersteller. Dies wird dadurch möglich, weil sich die Steuerelektronik auf der Karte befindet und nicht im Endgerät. Außerdem stehen für sehr kleine Karten Adapter zur Verfügung, mit denen ein größeres Speicherkartenformat erreicht werden kann.

Was ist noch wichtig bei Speicherkarten?



Eine Speicherkarte kann beliebig oft beschrieben werden. Sowohl Fotos, Musik oder Videos als auch Texte können gespeichert und von einem Gerät auf das andere übertragen werden, weil die Speicherkarte auswechselbar ist. So ist es sogar möglich, Textdateien auf der Speicherkarte der Digitalkamera abzulegen, wenn beispielsweise gerade kein USB Stick zur Hand ist und der Benutzer den Steckplatz an seinem Laptop dazu verwendet.

Wozu ist eine Speicherkarte nun da?

Ihren Einsatz finden Speicherkarten sowohl in Digitalkameras, MP3-Playern und Camcordern als auch in Handys, Notebooks und Navigationsgeräten. Sogar für Synthesizer gibt es spezielle Speicherkarten.

Die bekanntesten Formate

Einige Formate haben sich einen festen Platz auf dem Markt errungen und fast jeder, der sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt hat, kennt sie zumindest dem Namen nach oder er erinnert sich an solche Bezeichnungen wie SD Card, Multi Media Card, Flash Card oder USB Stick. Schwieriger wird es, wenn sich die Kunden für eine bestimmte Karte entscheiden sollen.

MMC, also Multi Media Cards finden Verwendung in Palmtops, MP3-Playern und Handys und können größere Datenmengen aufnehmen. Sie befinden sich bereits seit etwa zehn Jahren auf dem Markt und sie sind die Vorgänger zur SD Karte. Daher kann für beide Speicherkartentypen bei den gängigen Geräten meistens der gleiche Steckplatz genutzt werden. Vor dem Kauf lohnen sich jedoch genauere Infos.

SD steht für Secure Digital. SD Cards arbeiten mit der Flash-Technogie. Verwendung finden sie hauptsächlich in Digitalkameras und MP3-Playern.
SD Cards haben etwa die Größe einer Briefmarke, die kleinsten sind nur etwa ein Viertel so groß.

Die Bezeichnungen SD (auch Full Size SD), Mini SD und Micro SD sagen ebenfalls etwas über die Größe aus. Full Size SD gilt als Weiterentwicklung der MMC Karte und hat einen integrierten Controller. Die Micro SD eignet sich für den Einsatz in Handys.
Speed (oft abgekürzt mit S:) drückt die Geschwindigkeit aus.

Solche Komponenten, wie mechanischer Kopierschutz mittels kleinen Schalters und die Verhinderung von versehentlichem Löschen der gespeicherten Daten statten diese SD Karten mit Komfort aus.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal besteht darin, ob es sich um SD oder SDHC handelt. SDHC bedeutet "Secure Digital High Capacity". Bei neuen Kameras und Navigationsgeräten, sollte die Anleitung genau gelesen werden, um herauszufinden, ob sie für SDHC ausgestattet wurden.

Mini SD Cards, die besonders für den Einsatz in Handys gedacht sind, bewegen sich mit ihren Speicherkapazitäten in Bereichen bis zu 4 GB. Mittels Adapter eignen sie sich natürlich auch für andere Geräte oder können auf diese Weise auch auf dem Laptop gelesen werden.

Doppelt so groß und etwas stärker, gestalten sich die Compact Flash Karten. Sie eignen sich für Kameras, Diktiergeräte und PDAs, wenn diese einen entsprechenden Steckplatz vorweisen können.

Ein Memory Stick gibt es in mehreren Ausführungen, so gehören Memory Stick Duo,
Memory Stick Pro, Memory Stick Micro, Memory Stick Pro Duo dazu. Bei diesen Memory Sticks handelt es sich um Produkte der Firma Sony, die zusammen mit Scandisk die Speicherkarten entwickelte und 2003 auf den Markt brachte. Sie unterscheiden sich nach der Speicherkapazität, den Abmessungen und natürlich im Preis.

Was macht nun den Unterschied der genannten Ausführungen zur ihren Vorgängern aus?
Alle arbeiten mit Magic Gate, einer Technologie, die verhindert, dass es zu Datenverlusten kommt, wenn beispielsweise die Übertragung oder die Speicherung der Daten aus irgendeinem Grund unterbrochen wird. Auch der Zugriff auf die gespeicherten Daten unterliegt dank Magic Gate einem besseren Schutz.
Musikdateien, die auf solchen Memory Sticks gespeichert sind, lassen sich zwar abspielen, aber nicht kopieren.

Der Vollständigkeit halber sollen auch die Smart Media Card und xD-Picture Card genannt werden. Letztere gibt es in zwei Ausführungen. Sie sind klein und stromsparend. Dieses Speicher-Format geht auf Entwicklungen der Firmen Fuji Foto Film und Olympus Optical
zurück und kommt speziell in Digicams zum Einsatz.

Der Memory-Stick, auch als USB Stick bekannt, eignet sich gut für unterwegs. Er speichert sowohl Textdateien und Bilddateien als auch Musik, ja sogar Spiele. Sehr gut lassen sich so die Daten transportieren.

Was ist noch wichtig?

Der effektive Nutzen einer Speicherkarte ergibt sich auch aus der Übertragungsrate für den Datentransfer. Diese gibt an, mit welcher Geschwindigkeit die Daten zur Speicherkarte transportiert oder von ihr herunter geholt werden können.

Bei kleinen Datenmengen fällt die Transferrate nicht so stark ins Gewicht, jedoch sieht es bei häufigem Gebrauch und bei großen Datenmengen schon ganz anders aus. Die benötigte Zeit für den Speicherungsprozess verlängert sich enorm, wenn die Geschwindigkeit nicht stimmt.

So kommt es vor, dass die Handykamera erst wieder für den nächsten Schnappschuss zur Verfügung steht, nachdem die Speicherung des vorigen Bildes abgeschlossen ist.

Um etwas über die Geschwindigkeit zu erfahren, bleiben allerdings oft nur der Gang zum Hersteller, seinem Kundendienst oder seiner Internetseite und natürlich auch das Ausprobieren.

Es ist noch nicht damit getan, die Transfergeschwindigkeit zu kennen, die Speicherkarte muss außerdem auch zum Gerät passen. So kann es vorkommen, dass eine schnelle Speicherkarte von einem älteren Gerät oder Handy nicht optimal genutzt werden kann.

Es lohnt sich daher, ruhig einmal beim Hersteller etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Wer oft Musik und Filme für unterwegs vom PC auf Speicherkarte überträgt, für den wird die Übertragungsgeschwindigkeit interessant.

Handys und Speicherkarten

Modernere und etwas komfortablere Mobiltelefone besitzen oft einen Steckplatz für Speicherkarten. So bekommt der Nutzer die Möglichkeit, die Speicherkapazität zu erweitern. Besonders bei Handys mit integriertem MP3-Player oder Geräten mit Video-Player zahlt sich eine zusätzliche Speicherkarte aus.

Oftmals liefert der Hersteller bereits mit der Grundausstattung eine solche Speicherkarte mit. Dies hilft bei der Auswahl von Nachfolgeexemplaren. Der Kunde braucht dann nur noch über den größeren Kapazitätsbereich zu entscheiden. Effektiv gestaltet sich so ein Nachkauf, wenn die Speicherkarte auch für die Digitalkamera genutzt werden kann. Es lohnt sich, vorher darüber nachzudenken.

Auch für die Megapixel-Kamera eines Handys und die Speicherung der mit dem Handy aufgenommenen Bilder eignet sich eine Ersatzkarte recht gut. Wer also sein Handy viel für Schnappschüsse, kleine Videos oder zum Musik Hören nutzen will, wird früher oder später eine Kaufentscheidung treffen.

Nach welchen Kriterien wird der Käufer sich entscheiden?

Zunächst einmal spielt sicher der Preis eine Rolle. Außerdem wird der Handynutzer nach der Leistungsfähigkeit verschiedener Karten fragen und welche Speicherkarte sich für sein Handy eignet.

Besonders die Mini SD Card und die Micro SD Card kommen bei Handys zum Einsatz. Die bekannten Hersteller bedienen sich meist eines einheitlichen Formats. Daher können einmal erworbene Speicherkarten meist problemlos in verschiedenen Handymodellen ein und desselben Herstellers ausgetauscht werden.

Da Kapazitäten mit mehr als 4 GB auf diesen herkömmlichen SD Cards kaum realisierbar sind, kam es zur Entwicklung der SDHC Technologie. Diese schnellen Karten benötigen jedoch einen eigenen spezifischen Steckplatz. Daher sollte der Käufer unbedingt vor seiner Kaufentscheidung die Bedienungsanleitung des Handys genau durchlesen.

Vor dem Kauf einer Speicherkarte für das Handy steht die Frage nach dem Nutzungsumfang und der Verwendungsart. Für Kontakte und Kalenderdaten genügt oft die Standardausführung. Steht auch die Anschaffung des Handys noch an, lohnt es sich, auf einen separaten Kartensteckplatz zu achten. Das bringt den Vorteil der leichteren Handhabung und der Nutzer kann das Ausschalten oder das Herausnehmen des Akkus umgehen.

Es lohnt sich immer, vor einem Kauf auch die anderen elektronischen Geräte einmal im Hinblick auf untereinander austauschbare Speicherkarten zu betrachten.

Autor:
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