Victoriafälle (Simbabwe und Sambia)

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An der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe gelegen zählen die Victoria Fälle zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen dieser Welt. Nicht von Ungefähr wurden sie von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. Über 100 Meter stürzen da die Wasser des Sambesi spektakulär über Basaltfelsen in die Tiefe, in der Regenzeit bis zu 10.000m³ pro Sekunde. Der Fluss, der zuvor rund 1700 Meter breit ist, fließt danach wild tosend durch eine enge Zick-Zack-Schlucht, die Sambesi-Gorges.
Die Einheimischen nennen die Fälle Mosi-oa-Tunya, das heißt „Rauch, der donnert“. Und tatsächlich kommt ein großer Teil des mit ohrenbetäubendem Grollen herabstürzenden Wassers gar nicht am Grund der Schlucht an, sondern wird von der wirbelnden Gischt empor getragen, und steht als weithin sichtbare „Rauchsäule“ bis zu 400 Meter hoch in der Luft.
Diesen Anblick beschrieb schon der Forscher und Missionar David Livingstone in seinen Tagebüchern. Er erreichte 1855 als erster Europäer die Victoria Fälle und benannte sie nach der Englischen Königin. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts und dem Bau der Eisenbahn (als Teil des Cape-to-Cairo-Projektes) ist die Gegend um die Fälle auch touristisch gut erschlossen. Das seit 1904 bestehende Victoria Falls Hotel etwa zählt zu den Leading Hotels of the World und bietet Tradition und Luxus auf allerhöchstem Niveau. Daneben gibt es zahlreiche weitere Hotels und Lodges in allen Kategorien, sowohl in der Stadt Victoria Falls in Simbabwe als auch auf der sambischen Seite in Livingstone.
Zahlreiche touristische Aktivitäten werden dem Reisenden geboten: Bungee Jumping von der Sambia und Simbabwe verbindenden 200 Meter hohen Brücke über die Schlucht, Bootsfahrten oder Rafting in den Sambesi-Gorges, sowie ein Flug mit dem Helikopter oder Kleinflugzeug über die Fälle zählen zu den absoluten Highlights. Safari-Fans kommen im Mosi-O-Tunya National Park mit seinem reichen Bestand an Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Zebras und etlichen anderen Wildtieren voll auf ihre Kosten.
Den Fällen selbst nähert man sich am besten zu Fuß über einen der zahlreichen Pfade. Vielfältig und unvergleichlich sind die Eindrücke, die der Besucher mitnimmt. Der spektakulärste Blick bietet sich vom Danger Point in Simbabwe, wo man von der äußersten Felskante aus direkt in den gischtbrodelnden Boiling Pot hinab sieht. Von der sambischen Seite aus faszinieren wiederum die zahlreichen Regenbögen und v.a. die Abendstimmung, wenn die Sonne farbenprächtig hinter der Gischt versinkt. Apropos Sonnenuntergang: Nicht nur für Romantiker ist ein Sunset Cruise im offenen Boot auf dem Sambesi ein traumhaftes Erlebnis, das die Reise ins Herz Afrikas unvergesslich macht!
Genießen Sie Ihre Reise nach Afrika!
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