Die präkolumbische Stadt Quiriguá (Guatemala)

Bildquelle: fotolia (kostenpflichtig)
Alleine der Weg dort hin ist eine Reise wert. Sie führt durch unendlich lange Bananenplantagen und macht richtig Appetit auf mehr. Inmitten dieser Bananenplantagen liegt nun die Stadt Quirigua, schon von weitem beeindrucken die Tempelruinen. Die gewaltigen Stelen, die man dann zu Gesicht bekommt, sind zugleich die besterhaltenen und auch größten in der gesamten Maya Kultur.
Stelen dienten hauptsächlich als Grabsteine oder Begrenzungen, die reich verziert und von hohem steinmetzerischem Geschick sind.
Wahre Meisterwerke sind hier zu entdecken, wie die Stele D oder die Zoomorph P, welche aus der Mitte des 7. Jahrhunderts stammen. Die freistehenden Pfeiler zeigen meist detaillgetreue Szenen aus dem Leben der Verstorbenen. Die höchste Stele in der präkolumbischen Stadt Quirigua ist unglaubliche 11 Meter hoch, wovon aber nur 8 Meter zu sehen sind, der Rest befindet sich im Erdreich verankert. Auserwählt wurde dieser Ort von den Maya aufgrund seiner Nähe zum Wasser, denn gleich nebenan fließt der Montagua. Ausführliche Erklärungen erhält man in dem kleinen, vorgelagerten Museum, wo die Geschichte der Maya noch einmal sehr schön nachzuvollziehen ist.
Genießen Sie Ihre Reise nach Guatemala!
In Kürze schalten wir weitere Tipps für Sie frei.