Badlands Nationalpark - Prärielandschaft in South Dakota (USA)
Charakteristisch für den Badlands Nationalpark in South Dakota ist die weitläufige Prärie- Landschaft, die man hier vorfindet.

Fotograf:Nando Stöcklin - Lizenz: GNU-FDL - Quelle: Wikipedia
Mit ihren typischen, aufragenden und scharfkantigen Felsgebilden, ist sie die größte geschützte Prärie in ganz Amerika. Im Jahr 1978 wurde Badlands zum Nationalpark erklärt. Er galt jedoch bereits seit dem Jahr 1939 als National Monument.
Seltene Tiere und uralte Fossilien
Der Park befindet sich im Südwesten des Staates und hat eine Gesamtfläche von etwa 1.000 Quadratkilometern. Etwa 260 Quadratkilometer des Nationalparks zählen zur „Wilderness Area“, einem einzigartigen Naturschutzgebiet, in dem zum Beispiel das „Black-Footed Ferret“ lebt. Diese besondere Frettchen-Art gehört zu den am meisten gefährdeten Landsäugetieren von Amerika und wird im Naturschutzgebiet der Badlands wieder angesiedelt. Aber nicht nur für Biologen, sondern auch für Archäologen hält der Park kommen hier auf ihre Kosten. Die Badlands weisen das weltgrößte Vorkommen an Fossilien aus der Oligocene Epoche auf. Aus diesen Funden, die 23 bis 35 Millionen Jahre zurück datiert werden können, kann die Evolutionsgeschichte von Säugetieren, wie beispielsweise dem Pferd, dem Schaf, dem Schwein und auch dem Rhinozeros nachvollzogen werden.
Aktivitäten
Der Nationalpark ist ein traumhafter Ort für einen Wanderurlaub. Im Nationalpark gibt es fünf Wanderwege. Sie sind von 400 Meter bis hin zu 12 Kilometer lang. Karten über diese Trails erhält der Besucher im Besucherzentrum. Darüber hinaus gibt es im Nationalpark Picknick- und Campingplätze.
Informationen für Besucher
Jedes Jahr besuchen etwa eine Million Menschen den Nationalpark. Der stärkste Andrang herrscht zwischen den Monaten Juni und September. Zwischen den Monaten November und März ist dagegen sehr wenig los. Die besten Jahreszeiten für „Backcountry“-Wandern sind der Frühling und der Herbst. Dann sind die Tagestemperaturen nicht zu hoch und die Nächte sind kühl. Die Sommermonate können teilweise verregnet sein. Die größte Niederschlagswahrscheinlichkeit besteht im Monat Juni. Im Hochsommer können die Temperaturen über 37 Grad Celsius klettern. Wanderungen in den Sommermonaten sollten daher nur mit vielen Wasservorräten unternommen werden. Der Herbst bringt manchmal schon recht früh Schnee oder Blizzards (Schnee- und Eis-Stürme), die sehr gefährlich werden können. In den Wintermonaten sollten nur diejenigen ins Backcountry aufbrechen, die über eine Ausbildung oder ausreichende Erfahrung verfügen. Insgesamt gilt das Wetter im Nationalpark als sehr unbestimmt und wechselhaft. Wer Campen will, sollte sich immer im Visitor Center nach den neuesten Prognosen erkundigen. Gewitterstürme sind sogar im Sommer durchaus möglich.
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Ein Artikel vom Gastautor: "michidavinca"
