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Insel Skellig Michael (Irland)



Insel Skellig Michael
Fotograf: Wikipedia-User: Yeats - Lizenz: Public Domain - Quelle: Wikipedia
Eines der schönsten mittelalterlichen Klöster Irlands liegt auf der bekannten Insel Skellig Michael (auch unter dem Namen Great Skellig bekannt). Der Michaels Felsen kann bei gutem Wetter mit Motorbooten von Fischerdörfchen auf der gegenüberliegenden Insel Valentia erreicht werden.

Skellig Michael ist eine kleine Insel vor der irischen Küste, die seit 1996 zum Weltkulturerbe gehört. Nur bei ruhigem Seegang befördern kleine Boote Touristen für Besichtigungen dorthin, weil es selbst für erfahrene Seeleute eine ernsthafte Herausforderung ist, dort anzulegen. Die schwere Erreichbarkeit war wohl im Interesse der früheren Bewohner, die hier in völliger Abgeschiedenheit leben wollten. Im Mittelater befand sich hier ein kleines Kloster vermutlich mit nicht mehr als zwölf Mönchen, das, heute unbewohnt, immer noch zu besichtigen ist.

Das Kloster wurde 588 nach Christus erbaut und umfasste nicht mehr als sechs kleine Hütten in Bienenkorbform, zwei Gebetshäuser, einen Friedhof und einige Gartenbeete. Der Eindruck der völligen Abkehr von allem Weltlichen ist wohl fast nirgendwo sonst so stark zu spüren wie hier.

Diesen einzigartigen Ort erreicht man über eine 700 Stufen lange Treppe, die vom Ufer aus, die Felsen hinauf hierhin führt. Schon dieser Weg leitet, auch unterstützt durch die bemerkenswerten Ausblicke, zu Demut an. Die Insel wurde etwa bis 1100 nach Christus von Mönchen bewohnt und die besondere Ruhe von Skellig Michael wurde in all den Jahrhunderten nur einmal durch einen Angriff der Wikinger im Jahr 823 gestört. Seit 1826 steht auf der Insel auch ein Leuchtturm. Auf dem Festland, in Portmagee, informiert auch ein Museum über die Geschichte von Skellig Michael.

Genießen Sie Ihre Reise nach Irland!

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