Lärmgefahr im Spielzeug

Spielsachen lesen oft Geschichten vor, sollen ein Telefon oder Handy darstellen oder sind eine kleine Gitarre mit Knöpfen. Alle haben sie eines gemeinsam: über einen Lautsprecher wird ein Geräusch oder Töne erzeugt. Diese können, wenn das Kind sich die Spielwaren aus Neugier direkt ans Ohr hält, auch gefährlich sein. Beim genauen Hinsehen bzw. Hinhören hat der Test ergeben, dass die meisten Spielzeuge die Lärmgrenzwerte einhalten, jedoch nicht alle.
So hat zum Beispiel der idena Kinder-CD-Payer für viel Krach im Test gesorgt. Über das eingebaute Mikrophon entstand ein unangenehmer Rückkopplungseffekt. Dabei wurden sogar Grenzwerte überschritten. Andere Spielsachen produzierten zwar auch sehr viel Krach, bekamen jedoch keine bemerkenswerte Abstrafung in der Benotung. Einziges weiteres Spielzeug mit einem etwas erhöhten Lärmpegel-Wert war der Babalu Kassettenrekorder. Dieser kann mit angeschlossenen Kopfhörern ein gefährliches Maß an Lautstärke erreichen.
Zum Schluss bleibt einfach der wichtigste Tipp für Eltern: ist das Gehör der Kinder nicht gefährdet, so sollte man sich immer sehr gut überlegen, welche Krachmaschine man den eignen Kindern kaufen sollte. Schließlich können diese durchaus auch Stressfördernd sein, wenn das Kind doch seine Grenzen ausloten möchte.
Gastautor: Michael S.
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