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Lärmgefahr im Spielzeug



Spielzeug - Quelle: fotolia
Spielzeug für die Kleinen ist immer das Allergrößte. Jedes neue Spielzeug wird sofort mit großen Augen bewundert und will gleich ausprobiert werden. Spielzeuge werden oft in den Mund genommen oder auf den Boden geschleudert, um so die Haptik des neuen Gefährten im Alltag zu testen. Doch die Gefahr steckt oft auch da, wo man sie nicht erwartet. Weichmacher und gefährliche Chemikalien, die in Spielsachen und Babyartikel verarbeitet werden, sind ein wichtiges und heiß diskutiertes Thema. Die Stiftung Warentest hat sich jedoch auch eines anderen Problems gewidmet. In einem Test wurde die Lautstärke der Spielzeuge getestet.

Spielsachen lesen oft Geschichten vor, sollen ein Telefon oder Handy darstellen oder sind eine kleine Gitarre mit Knöpfen. Alle haben sie eines gemeinsam: über einen Lautsprecher wird ein Geräusch oder Töne erzeugt. Diese können, wenn das Kind sich die Spielwaren aus Neugier direkt ans Ohr hält, auch gefährlich sein. Beim genauen Hinsehen bzw. Hinhören hat der Test ergeben, dass die meisten Spielzeuge die Lärmgrenzwerte einhalten, jedoch nicht alle.

So hat zum Beispiel der idena Kinder-CD-Payer für viel Krach im Test gesorgt. Über das eingebaute Mikrophon entstand ein unangenehmer Rückkopplungseffekt. Dabei wurden sogar Grenzwerte überschritten. Andere Spielsachen produzierten zwar auch sehr viel Krach, bekamen jedoch keine bemerkenswerte Abstrafung in der Benotung. Einziges weiteres Spielzeug mit einem etwas erhöhten Lärmpegel-Wert war der Babalu Kassettenrekorder. Dieser kann mit angeschlossenen Kopfhörern ein gefährliches Maß an Lautstärke erreichen.
Zum Schluss bleibt einfach der wichtigste Tipp für Eltern: ist das Gehör der Kinder nicht gefährdet, so sollte man sich immer sehr gut überlegen, welche Krachmaschine man den eignen Kindern kaufen sollte. Schließlich können diese durchaus auch Stressfördernd sein, wenn das Kind doch seine Grenzen ausloten möchte.

Gastautor: Michael S.