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Badlands Nationalpark - South Dakota (USA)

Charakteristisch für den Badlands Nationalpark in South Dakota ist die weitläufige Prärielandschaft und eine Verwitterungslandschaft, die für die Landwirtschaft ungeeignet ist. Daher auch der Name "Badlands – schlechtes Land". Die größte geschützte Prärie ganz Amerikas ist übersäht mit typischen, aufragenden und scharfkantigen Felsgebilden. Im Jahr 1978 wurden die  Badlands zum Nationalpark erklärt. Er galt jedoch bereits seit dem Jahr 1939 als National Monument. Wussten Sie, dass der Film "Der mit dem Wolf tanzt" mit Kevin Costner in der Hauptrolle Anfang der Neunziger größtenteils im Park und dessen Umgebung gedreht wurde?

Prärie im Badlands Nationalpark, South Dakota
Foto: Ildar Sagdejev - GFDL

Seltene Tiere und uralte Fossilien

Der Park befindet sich im Südwesten des Bundesstaates South Dakota und hat eine Gesamtfläche von etwa 1.000 Quadratkilometern. Etwa 260 Quadratkilometer des Nationalparks zählen zur „Wilderness Area“, einem einzigartigen Naturschutzgebiet, in dem zum Beispiel das „Black-Footed Ferret“ lebt. Diese besondere Frettchen-Art gehört zu den am meisten gefährdeten Landsäugetieren von Amerika und wird im Naturschutzgebiet der Badlands wieder angesiedelt. Insgesamt findet man 37 unterschiedliche Säugetier und über 200 verschiedene Vogelarten. Zu den großen Huftieren zählen Dickhornschafe, Maultierhirsche, Weißwedelhirsche, Bisons und Gabelböcke. Erwähnenswerte Raubierarten sind der Rotluchs, der Kojote, der Silberdachs, der Swift-Fuchs sowie der selten gewordene Schwarzfußiltis. Auch ein besonderes Nagetier hat hier seine Heimat, der Präriehund.

Prärie und Felsen: Die Badlands
Foto: Belissarius - GFDL

Aber nicht nur Biologen, sondern auch für Archäologen bietet der Park ein besonderes Refugium. In den Badlands gibt es das weltgrößte Vorkommen an Fossilien aus der Oligocene Epoche. Aus diesen Funden, die 23 bis 35 Millionen Jahre zurück datiert werden können, wird die Evolutionsgeschichte von Säugetieren, wie beispielsweise die des Pferdes, des Schafs oder des Schweins sowie des Rhinozeros' erzählt Aber auch 11.000 Jahre alte Funde menschlicher Zivilisation wurden hier schon entdeckt.

Felsformationen in den Badlands
Foto: (c) J. Crocker

Aktivitäten

Der Nationalpark ist ein traumhaftes Wandergebiet. Im Park gibt es fünf weitläufige Wanderwege. Sie sind von 400 Meter bis hin zu 12 Kilometer lang. Karten über diese Trails erhält der Besucher im Besucherzentrum. Darüber hinaus gibt finden Sie Picknick- und Campingplätze.

Informationen für Besucher

Jedes Jahr besuchen etwa eine Million Menschen den Nationalpark. Der stärkste Andrang herrscht zwischen den Monaten Juni und September. Zwischen den Monaten November und März ist dagegen sehr wenig los. Die besten Jahreszeiten für das „Backcountry“-Wandern sind der Frühling und der Herbst. Dann sind die Tagestemperaturen nicht zu hoch und die Nächte sind kühl. Die Sommermonate können teilweise verregnet sein. Die größte Niederschlagswahrscheinlichkeit besteht im Monat Juni. Im Hochsommer können die Temperaturen über 37°C klettern. Wanderungen in den Sommermonaten sollten daher nur mit vielen Wasservorräten unternommen werden. Der Herbst bringt manchmal schon recht früh Schnee oder Blizzards (Schneestürme), die sehr gefährlich werden können. In den Wintermonaten sollten nur diejenigen ins Backcountry aufbrechen, die über eine Ausbildung oder ausreichende Erfahrung verfügen. Insgesamt gilt das Wetter im Nationalpark als unbestimmt und wechselhaft. Wer campieren will, sollte sich immer im Visitor Center nach den neuesten Prognosen erkundigen. Gewitterstürme sind auch im Sommer durchaus möglich.

Anreise
Am besten gelangt man in den Badlands Nationalpark über die Interstate 90. Bei den zwei möglichen Ausfahrten: Exit 110 (Wall) oder Exit 131 (Cactus Flat) ist der Weg zum Park sehr gut ausgeschildert.



Genießen Sie Ihre Reise in die USA

vom von "michidavinca", modified by Themenschwerpunkte

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