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Fast 10.000 km² umfasst die Wildnis Laponia in Lappland und beheimatet mehrere Naturreservate und Nationalparks in denen Berge, Gletscher, Hochmoore, Urwälder, Seen und Flüsse sowie eine abwechslungsreiche Flora und Faune den Besuchern ein abenteuerliches Naturerlebnis geben.

Foto: Sigurdas (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY-SA 3.0
Die Gegend mit dem Namen Laponia in Lappland umfasst die vier Nationalparks

Foto: Oskila - GFDL
Die Gegend stellt mit 9.400 Quadratkilometern geschützter Fläche die größte unberührte Wildnis Europas dar und ist aus diesem Grund Weltnaturerbe. Laponia gehört überdies auch zum Weltkulturerbe.
Die ansässige Bevölkerung sind Eingeborene aus dem Voksstamm der Samen. Die eigenen Sprachen der Samen weisen wenig bis gar keine Verwandtschaft zu den weit verbreiteten indogermanischen Sprachen auf und nehmen als Minderheitensprachen eine linguistische Sonderrolle ein. Es gibt Bestrebungen von offizieller Seite, die Sprache und Kultur der Samen zu erhalten und zu schützen. Die Lebensweise der Samen in Laponia ist entsprechend urtümlich und alte Traditionen werden bis heute gepflegt. Rentierhaltung spielt eine große Rolle, und die Samen wandern noch heute mit den Rentieren entsprechend dem Wechsel der Jahreszeiten. Einige Samen leben auch vom Handwerk.

Foto: Nattfodd - GFDL
Im Bereich Folklore ist der charakteristische Gesangsstil der Samen, der Joik, weltweit bekannt. Die Samen sind auch als Lappen bekannt, empfinden diese Bezeichnung aber als abwertend. Die einzigartige Landschaft von Laponia ist geprägt von Urwäldern, Gletschern und Gebirgsseen - man mag sich hier in einen Fantasyroman versetzt fühlen. In dieser Landschaft sind noch immer zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Foto: Ray García (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY 2.0
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