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Chapada dos Veadeiros, Brasilien

Die brasilianische Hochebene Chapada dos Veadeiros liegt im Nordosten des Bundesstaates Goiás und ist geprägt von einem halbfeuchten, tropischen Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen etwa 22 Grad, wobei es im September am trockensten ist. Zwischen November und Februar muss man hingegen mit heftigen Regengüssen rechnen. Die Monate zwischen Mai und September sind aber für Wanderungen oder sonstige Abenteuer absolut empfehlenswert.

im Nationalpark Chapada dos Veadeiros
Foto: Miguel Netto - GFDL

Die Hochebene ist der höchste zentrale Punkt Brasiliens und für viele indigene Gruppen die Geburtsstätte einer neuen Ära. Einige Umweltschützer sehen das Gebiet auch als Geburtsort des Wassers an und daher werden in der Region auch zahlreiche holistische Therapien angeboten.

Farbenprächtige Flora und Fauna

Im Jahr 1961 wurde hier der Parque Nacional da Chapada dos Veadeiros gegründet, um die vielfältige Pflanzenwelt und die Flusssysteme zu schützen. In der Chapada gedeihen beispielsweise die für die Region typischen Bunti-Palmen, unzählige Orchideenarten sowie der Brasilianische Pfefferbaum. Außerdem trifft man hier auch auf eine mannigfaltige Tierwelt, darunter Arten, die vom Aussterben bedroht sind, wie zum Beispiel den Sumpfhirsch, den Mähnenwolf oder den Jaguar. Darüber hinaus gibt es Gürteltiere, Ameisenbären, Königsgeier, Seriemas, Tukane oder Tapire.

Centropogon cornutus
Foto: João de Deus Medeiros (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY 2.0

Der Park kann nur mit einem Führer besichtigt werden, diese findet man in Sao Jorge oder Alto Paraiso. Außerdem steht den Gästen ein Besucherzentrum zur Verfügung, Forscher finden hier auch Unterkünfte. Das Bild des Parque Nacional da Chapada dos Veadeiros ist geprägt von zahlreichen Schluchten, Palmenhainen, Felsen und spektakulären Wasserfällen. In den letzten Jahren haben hier der Ökotourismus aber auch der Abenteuersport stark zugenommen und so reisen Kanuten und Kletterer aus dem ganzen Land an, um ihren Leidenschaften nachzugehen.

Viele frühere Minenarbeiter wurden zu Fremdenführern umgeschult und begleiten heute die Reisenden zum Wasserfall Cachoeiras Ahnécegas, in den Canion Rio Petro oder zum Morro da Baleia, einem Hügel, der auch bestiegen werden kann. Eine spektakuläre Abendstimmung herrscht im Vale da Lua, wo bei Sonnenuntergang die Felsformationen in bizarres Licht getaucht werden. Für das Vale da Lua ist kein Führer notwendig, allerdings treten hier vorwiegend in der Regenzeit sehr häufig Blitzfluten auf, daher sollten vor einer Tour in das Mondtal die Einheimischen befragt werden.

Wasserfall
Foto: UNiesert / memfotita - GFDL

Anmutige Landschaft

Ebenfalls in der Region Chapada dos Veadeiros liegt Alto Paraiso, ein kleiner Ort auf etwa 1300 Meter Höhe und mit ungefähr 7.000 Einwohnern. Hier reiht sich ein Gebirge an das nächste und die Besucher haben die Möglichkeit, Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden zu unternehmen. Der Ort ist wohl einer der schrägsten in ganz Brasilien, hier kann man auf Kristall-Einkaufstour gehen oder seinen inneren Hippie freilassen.  Außerdem kann man eine Indianer-Sauna besuchen bzw. sich im Spa eine Massage gönnen. Faszinierend sind auch die über 150 Wasserfälle und die unzähligen Pools, in denen das Wasser kristallklar schimmert. Etwa 40 Kilometer von Alto Paraiso entfernt liegt Living Gaia, eine hügelige Landschaft, die der Fluss Sao Miquel begrenzt, sehr heimelig ist es in Sao Jorge, ein Ort, der etwa zwei Kilometer vom Nationalpark entfernt ist und wo früher Kristalle abgebaut wurden. Viele Reisende übernachten hier und planen von Sao Jorge aus ihre Ausflüge in den Parque Nacional da Chapada dos Veadeiros.



Genießen Sie Ihre Reise nach Brasilien!

von Manuela Molk

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