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Die Tempel von Angkor, Kambodscha

Angkor Wat, wörtlich übersetzt die „Tempelstadt“, ist wohl die bekannteste Tempelanlage in Südostasien. Etwa 240 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Phnom Penh gelegen, ist Angkor Wat heute als Archäologischer Park zu besichtigen.

Das Areal hat einen Durchmesser von etwa eineinhalb Kilometer. Die kunstvoll aus Sandstein errichteten Gebäude sind von einem beinahe 200 Meter breiten Wassergraben umgeben. Im Zentrum steht ein Tempel dessen fünf Türme wie Lotusblüten geformt sind. In der Umgebung befinden sich zahlreiche weitere Tempel. Die einstigen Siedlungs- und Wirtschaftsgebäude der Bevölkerung sind allerdings nicht erhalten, da ausschließlich Tempelanlagen aus Stein errichtet wurden.

Angkor Wat, Kambodscha
Foto: Dennis Jarvis (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY-SA 2.0

Geschichte

Die Ursprünge der Anlage werden im 10. Jhd. n. Chr. gesehen, als das Reich der Khmer einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Durch Kriege gegen die benachbarten Reiche erweiterte König Suryavarman II im12. Jhd. Größe und Macht des Reiches und ließ auch die Tempelanlagen ausbauen. Obwohl die Führungsschicht der Khmer der hinduistischen Richtung des Shivaismus anhing, war Suryavarman dem Vishnuismus zugewandt. Daher war der Haupttempel Angkor Wats auch dem Gott Vishnu geweiht.
Ab dem 13. Jhd. wandten sich die Khmer dem Buddhismus zu, wodurch keine hinduistischen Tempel mehr erreichtet wurden. Durch Missernten war das Reich zusehends angeschlagen und wurde im 15. Jhd. von den Siamesen geplündert. Spätestens seit dem 16. Jhd. ist Angkor Wat ein buddhistisches Heiligtum, was anhand der – zwischen dem 16. und 18. Jhd. angebrachten – buddhistischen Inschriften zu erkennen ist.

Angkor Wat heute

Die Tempelanlagen und Ruinenfelder Angkors und der Haupttempel Angkor Wat gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Für Kombodscha hat Angkor Wat enorme symbolische Bedeutung. Die Silhouette des Tempels ziert Nationalflagge und Banknoten.
Sogar die Roten Khmer, die 1975 an die Macht kamen und die auf radikale Weise kommunistische Ziele verfolgten und dabei nicht vor Massenmorden und Zerstörung religiöser Stätten usw. zurückschreckten, verschonten Angkor Wat. Allmählich jedoch gefährdet die Verwitterung durch das tropische Klima die Sandsteinreliefs der Tempel.

Luftbild von Angkor Wat
Foto: Steve Jurvetson (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY 2.0

Organisatorisches

Ausgangspunkt für einen Besuch bildet die Stadt Siem Reap, die mittlerweile voll und ganz auf Tempelbesucher ausgerichtet ist. Hier gibt es Hotels und Unterkünfte in jeder erdenklichen Preisklasse. Für den Transport stehen Taxis, Mopedtaxis oder Leihräder bereit. Der Eintrittspreis beträgt etwa 15 Euro. Der Eintritt für drei Tage kostet etwa 30 Euro und für sechs Tag etwa 45 Euro. Im Hauptareal gibt es eine größere und eine kleinere Rundtour (Small Tour Circuit und Grand Tour Circuit). Insgesamt führen jedoch zahlreiche Wege durch das Gelände. Von den benachbarten Urlaubszentren, insbesondere von Thailand aus, werden Ausflüge nach Angkor Wat angeboten.

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