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Puerto-Princesa Subterranean River National Park (Philippinen)

Die Philippinen, oder das Reich der 7.000 Inseln, wie das Land im westlichen Pazifik Südostasiens auch genannt wird, bestechen durch ihren einzigartigen Artenreichtum. In unzähligen Nationalparks lässt sich diese Vielfalt entdecken. Einer der beliebtesten Parks ist der Puerto-Princesa Subterranean River Nationalpark, der sich über knapp vier Hektar erstreckt. Die weltbekannte Touristenattraktion befindet sich auf Palawan, der drittgrößten Inselgruppe der Philippinen. Seit 1999 gehört dieses Areal zum UNESCO Weltnaturerbe.

Puerto Princesa, Philippinen
Foto: shankar s. (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY 2.0

Flora und Fauna

Neben 800 Pflanzenarten, darunter allein 295 Baumarten und einige spezialisierte Kakteenarten, lockt die paradiesische Flora und Fauna des Parks mit rund 95 Vogelarten unter denen sich 15 endemische Spezies befinden. Besonders bekannt sind beispielsweise der Palawanpfaufasan, das Symbol von Puerto Princesa oder der glänzende philippinische Eisvogel. Auch Papageien bewohnen die üppigen Wälder, wie z.B. Blaunackenpapageien. Hier lebt auch der sprechende Beo, der als Haustier sehr beliebte ist sowie einige sehr seltene Vögel, wie beispielsweise der Rotsteißkakadu. Unter den 41 Schmetterlingsarten findet sich der – mit 18 cm Flügelspannweite – weltweit größte Schmetterling, der Papilio Trojano.

Unter den 30 Säugetierarten finden sich Langschwanzmakaken, Marderbären und die endemischen Palawan-Hörnchen. Zu den 19 Reptilienarten gehört auch der Bindenwaran, der ob seiner Haut, die für Lederwaren sehr begehrt ist, beinahe ausgestorben wäre. Auch Königs- und Speikobras und Netzpythons finden sich in dieser Region. 

Sabang-Untergrundfluss

Die Hauptattraktion des Parks ist der Sabang-Untergrundfluss, der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt. An dem teilweise über 8 Meter tiefen Fluss haben sich vielerorts Stalagmiten und Stalaktiten gebildet. 1,2 Kilometer des Flusses können befahren werden. Hier haben Schwalben und Zwergfledermäuse ihr Zuhause.

Grotten

Geheimnisvoll und verzaubernd wirken die Höhlen und Grotten im Puerto-Princesa Subterranean River Nationalpark. Besucht man z.B. das mächtige Daylight Hole zur richtigen Tageszeit, bietet sich einem ein außergewöhnliches Naturschauspiel aus Licht und Schatten.

Grotte bei Puerto Princesa
Foto: shankar s. (modified by Themenschwerpunkte) - CC BY 2.0

Poyuy-poyuy

Entlang des Poyuy-poyuy, dem Mangrovengürtel des Sabang-Flusses, lassen sich früh am Morgen und spät am Nachmittag zahlreiche Vogelarten beobachten. Hier befinden sich hauptsächlich Mangroven aus der Gattung er Rhizophora, in deren Schatten Schlammspringer (amphibisch lebende Fische) oder Mangroven-Nachtbaumnattern zu beobachten sind. Im Nationalpark werden Trekkingtouren, Bootsfahren u.v.m. angeboten.

Anreise und Unterkunft

Die Hauptstadt der Insel Puerto Princesa ist etwa eine Flugstunde von Manila entfernt und wird täglich von dort aus angeflogen. Außerdem kann man auch mit einer Fähre in 22 Stunden von Manila nach Palawan gelangen. Der Nationalpark liegt ca. 80 Autokilometer von Puerto Princesa entfernt. In der Umgebung befinden sich einige Hotels.



Genießen Sie Ihre Reise auf die Philippinen!

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