Plastische Chirurgie / Schönheits Operationen

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In der plastischen Chirurgie wird unterschieden zwischen:
Ästhetischer Chirurgie
Darunter versteht man Form verändernde Eingriffe, deren Indikationen nicht medizinisch, sondern durch den Wunsch eines Patienten bestimmt sind, die so genannten Schönheitsoperationen, die nur für das Erscheinungsbild wichtig sind, wie Korrekturen der Augenlider, der Nasenform oder die der abstehenden Ohren.
Rekonstruktive Chirurgie
Sie stellt verloren gegangene Funktionen des Körpers, z. B. durch Verletzung, Tumorentfernung oder Fehlbildung operativ wieder her, wie Defektoperationen durch Gewebeverschiebungen oder Gewebeverpflanzungen, Nervenverpflanzungen sowie Sehnenumlagerungen. Wichtige Grundlage für diese plastische Chirurgie ist die Mikrochirurgie sowie eine spezielle Operationstechnik.
Verbrennungschirurgie
Diese Art der plastischen Chirurgie befasst sich mit der Akut- und Intensivbehandlung von Verbrennungen in spezialisierten Verbrennungszentren und der Behandlung der Verbrennungsfolgen. Hier kommt die Methode der rekonstruktiven Chirurgie zum Einsatz.
Handchirurgie

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Zur plastischen Chirurgie zählt auch, wie schon erwähnt, Fehlbildung oder Fehlstellung der Hand. Das heißt, es fehlen Teile der Hand bzw. sind Teile der Hand unterentwickelt oder überentwickelt, Finger sind verdoppelt oder auch überzählig, genauso wie Einschnürungen oder das Handgelenk ist deformiert. Die plastische Chirurgie kann durch eine Operation helfen, die Gebrauchsfähigkeit der Hand weitgehend zu verbessern und ihr Aussehen einer normalen Hand anzugleichen. Der Eingriff dieser plastischen Chirurgie an der Hand wird in Narkose, Regionalanästhesie oder örtlicher Betäubung durchgeführt. Meist wird in Blutleere operiert, hierzu wird eine Gummibinde fest um den entsprechenden Arm gewickelt. Bei der Operation einer Fehlbildung werden je nach Art und Umfang untaugliche Anteile der Hand verlagert, um andere wichtige Teile aufzubauen. Überschüssiges Gewebe wird entfernt, Skelettanteile verkürzt bzw. verlängert und die Instabilität des Gewebes beseitigt. Bei einer Knochenfehlstellung wird dieser in seiner Achse oder auch in seiner Länge korrigiert. Hierzu wird in der plastischen Chirurgie durchgesägt und Knochenspäne eingepflanzt.
Verschraubung oder Verplattung
Der Knochen wird nach der Korrektur unter Druck durch Schrauben oder aufgebrachte Platten fixiert. Dies wird nach der vollständigen Heilung wieder entfernt. Fixieren kann man in der plastischen Chirurgie auch mit einem Gestell. Beidseits der operativen Korrektur werden Metallstäbe eingebracht und mit einem äußeren Gestell verbunden, um sie bis zur Heilung zu fixieren. Genauso gut wird in der plastischen Chirurgie mit Kirschnerdrähten mit oder ohne Drahtumschlingung fixiert. Durch Einbringung von dünnen Drähten und Umschlingung mit einem feinen Metalldraht wird ein Zug auf den operierten Knochenbereich bis zur Heilung ausgeübt. Zur individuellen Festigkeit des Knochens, sowie der Möglichkeit, die Hand zu entlasten, kann es erforderlich sein, einen festen Verband anzulegen (Gips oder eine Schiene). Bei dieser Art der plastischen Chirurgie wird in regelmäßigen Abständen mit Röntgenaufnahmen kontrolliert.
Brustrekonstruktion nach Brustkrebs
Noch ein ganz wichtiger Teil der plastischen Chirurgie ist die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs. Viele Frauen leiden unter der Diagnose des Brustkrebses, aber dank der plastischen Chirurgie kann ihnen geholfen werden, sich wieder als vollwertige Frau zu fühlen. Schon bei der Diagnose auf Brustkrebs ist ein operativer Eingriff meist unumgänglich. Für den Fall einer Wiederaufbauoperation bietet die plastische Chirurgie Abhilfe. Bei dieser Operation wird ein „Platzhalter“ (Expander) unter den Brustmuskel gelegt, der dann in den folgenden Monaten über ein Ventil schrittweise mit Luft oder Flüssigkeit befüllt wird. Nach ca. einem halben Jahr ist das Gewebe so weit gedehnt, dass die endgültige Prothese eingesetzt werden kann. Diese besteht aus einer Silikonhülle und hat Füllungen aus Silikon oder auch aus Kochsalz. Forschungen haben ergeben, dass die Psyche einer Frau somit wieder hergestellt worden ist und die Frauen insgesamt sehr zufrieden waren. Eine Variante ohne plastische Chirurgie wäre ein Silikonkissen, welches in den BH gelegt wird.
Verbrennungschirurgie
Schwere Verbrennungen stellen eine lebensbedrohliche Erkrankung dar und erfordern eine intensivmedizinische Behandlung, die nur in spezialisierten Zentren durchgeführt werden kann. Je nach Ausmaß der Verbrennung bilden sich Narbenstränge, die zur Bewegungseinschränkung der betroffenen Gliedmaßen führen. Neben der Therapie mit physikalischen Mitteln, wie Kompressionsbehandlungen, sind meistens mehrere Operationen notwendig, bei denen durch Verlagerung oder Verschiebung von Muskeln, Sehnen und Haut versucht wird, die Beweglichkeit im Rahmen des Möglichen wieder herzustellen.
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

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Unfallchirurgie
Sie befasst sich mit den operativen Verfahren zur Wiederherstellung und Erhaltung, der durch Unfälle beschädigten Strukturen (Organsystem und Bewegungsapparat) des Menschen. Verletzungen, wie die das knöcherne Skelett und Muskeln, Bänder, Sehnen), aber auch Bauch- und Brustorgane, sowie Gehirn und das Rückenmark. Pathologische Funktionen werden ebenfalls behandelt in dieser Form der plastischen Chirurgie. Behandelt werden eigentlich am meisten eine Radiusfraktur, Oberschenkelhalsfrakturen, Sprunggelenke, Bandverletzungen, Strecksehnenrupturen der Finger, des Daumens sowie Schultereckgelenksverrenkungen.
Haartransplantation / Eigenhaartransplantation

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Nach dem Eingriff entwickelt sich meist nur eine gering ausgeprägte Narbe. Bei rasiertem Kopf kann sie gesehen werden, bereits ab einer Haarlänge von 1 – 2 cm fällt sie jedoch gar nicht mehr auf.
Entnahme einzelner Haarwurzelgruppen (FUE-Technik)
Bei dieser Technik, bei der das behandelte Gebiet zuvor abrasiert wurde, wird ein feiner Bohrer eingesetzt, kleine Hautstellen mit intakten Haarwurzeln heraus zu stechen. Die minimalen Wunden, die hieraus resultieren, müssen nicht vernäht werden. Nun geht es bei dieser plastischen Chirurgie um die Aufbereitung der Haarwurzel. Diese wird mit speziellen Verfahren aufgearbeitet. Danach geht es zum transplantieren der Haarwurzel. Zur Einpflanzung wird die Kopfhaut an den gewünschten Stellen eingeschnitten oder angebohrt. Die Haarpräparate können nun in die unterschiedlichen Zielstellen hineingelegt werden. Im Normalfall nimmt die Kopfhaut die Transplantate wieder an. Das Anwachsen geschieht innerhalb von 2 – 3 Tagen. Bildung von Schorf ist hierbei normal, dieser fällt nach 1 bis 2 Wochen allein ab. Nach diesem Eingriff werden nach 10 – 14 Tagen die Fäden gezogen. Auch zu sagen wäre, dass es normal ist, dass bis einen Monat nach der Operation noch Haare ausfallen können. Aber sichtbarer Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.
Die plastische Chirurgie ist ein sehr großes Gebiet, wo wirklich unterschieden werden muss, welcher Eingriff ist sinnvoll und welcher nicht. Gerade bei den Prominenten ist dies egal, Hauptsache schön, auch wenn keine Krankenkasse diesen Eingriff bezahlt. Vor jedem Eingriff in der plastischen Chirurgie, ist es besonders wichtig einige Information einzuholen. Bei Unfallopfern geht dies nicht immer, aber wie am Beispiel der Haartransplantation. Denn hier ist es möglich sich im Internet oder beim Arzt des Vertrauens Informationen und Broschüren bzw. in einem richtigen Aufklärungsgespräch beraten zu lassen. Diese Operationen werden von speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt. Auch wenn manche Anbieter billig aus dem Ausland kommen. Sicherlich ist es auch möglich, eine Klinik, die der Patient sich ausgesucht hat, vorher schon einmal in Augenschein zu nehmen.
Autor: "schreibmäuschen" bei contentworld.com
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