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Abgelegen und beeindruckend: Die Bucht von Kotor (Montenegro)


Bucht von Kotor
Quelle: fotolia.de ($)
Ein gewaltiger Anblick: Die montenegrinische Stadt Kotor liegt in einer langen, tief eingeschnittenen Bucht, die von einem mächtigen Gebirgszug umrahmt wird. Auf einer Strecke von fast 30 Kilometern schlängelt sich die schroffe, fjordähnliche Felsküste ins Landesinnere bis es die - vom offenen Meer aus völlig uneinsehbare - Bucht von Kotor erreicht. Ihrer geschützten Lage hat es die Stadt im Süden der Adria zu verdanken, dass sie seit Jahrhunderten ein wichtiges Handelszentrum ist. Kotor war bereits im Mittelalter ein wichtiger Hafen und befand sich über hundert Jahre unter österreichisch-ungarischer Herrschaft.
 

Auch heute ist die malerische Bucht sehr beliebt – vor allem bei Touristen. Zahlreiche schöne Strände laden zum Baden ein. Aber auch kulturell hat diese Perle des Mittelmeeres viel zu bieten. Die Ortschaften Perast und Dobrota gehören mit den Buchten von Risan und Kotor zum Weltkultur- und Naturerbe der Unesco. In Risan gibt es Mosaike aus römischer Zeit, im Kloster Savina kann man kostbare Ikonen bewundern.

Die Stadt Herceg Novi ist die größte Stadt in der Bucht und aufgrund ihrer gut erhaltenen Altstadt ebenfalls sehr sehenswert. Tivat ist vor allem aufgrund seiner artenreichen Pflanzenwelt bekannt und wird daher auch „Gartenstadt“ genannt. Die ruhigen Gewässer des Fjords eignen sich übrigens hervorragend für die Zucht von Miesmuscheln. Für Segler ist die Bucht ein Paradies. Mittlerweile haben sogar Mountainbike-Freaks die Gegend rund um Kotor entdeckt.

Genießen Sie Ihre Reise nach Montenegro!

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