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Liparische Inseln – ein Abenteuer mit dem Nachbarn Siziliens



Liparische Inseln
Bildquelle: Clemensfranz - Lizenz: GNU-FDL - Quelle: Wikipdia
Obwohl die Namen der sieben liparischen Inseln für die meisten Urlauber fremd sind, werden sie schon seit dem 5 Jahrtausend vor dem Christus bewohnt. Politisch gehören sie zur Provinz Messina und liegen zwischen 30 und 80 km vor der Nordküste Siziliens. Zu den sieben Hauptinseln (Alicudi, Filicudi, Lipari, Panarea, Salina, Stromboli, Vulcano) gehören auch mehrere kleinere, unbewohnte Felsklippen und Inseln, die alle direkten Zugang zu dem Tyrrhenischen Meer haben.

 

Nicht nur wunderschöne Landschaften und warmes Klima lockern zahlreiche Besucher. Jede der Inseln bietet außerdem kulturelle Erlebnisse an. Das Museo Archeologico Eoliano auf der Insel Lipari dokumentiert die Geschichte der Inseln des vulkanischen Ursprungs. Wer aber die Geschichte der griechischen Auswanderer zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennenlernen möchte, sollte sich in das Museo dell’Emigrazione Eoliana auf Salina begeben um zu erfahren, warum ein Drittel der Bewohner innerhalb von 50 Jahren Richtung Amerika und Australien geflüchtet ist.

Die größte Insel des liparischen Archipels ist Lipari, gefolgt von Salina und Vulcano. Auf der Letzten befindet sich der einzige, ständig tätige Vulkan Europas. Im Jahr 1997 sind die liparischen Inseln von der UNESO zu dem Weltnaturerbe erklärt worden. Tourismus ist seit über 50 Jahren die wichtigste Erwerbsquelle der sieben Inseln. In den Sommermonaten wird sogar die Anzahl der 14000 Bewohner durch Touristen überstiegen.
Für diejenigen, die in die Welt von Roberto Rossellini eintauchen möchten, sind sie liparischen Inseln ein perfektes Urlaubsziel.

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