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Gesundheit / Bewegung

Sportverletzung Sehnenriss

Sportverletzung
© appler - Fotolia.com
Die Muskelkraft wird von den Sehnen auf das Skelett weitergeleitet. Sehnen sind nicht elastisch. Wenn eine plötzliche und starke Belastung wie Tritt, Schlag oder Aufprall auf die Sehne erfolgt, dann kann diese reißen.

Relativ häufig kann die Achillessehne beim Joggen, Skifahren, Tennis oder beim Springen reißen. Die Fingersehnen sind bei Ballsportarten betroffen. Vorbeugend wirken Aufwärmen, Dehnungsübungen und elastische Bandagen.

Symptomatisch spürt der Betroffene einen plötzlichen, starken Schmerz, meist verbunden mit einem knallartigen Geräusch. Muskelbewegungen sind aktiv nicht möglich. Man kann eine Wulst vom zusammengezogenen Muskel sehen. Bei Teilrissen lässt sich der Muskel aber bewegen.

Bei Verdacht einer Sehnenruptur muss man sofort zum Arzt. Die Schwellung und die Schmerzen lindert man, indem man die Stelle kühlt, hochlagert und so wenig wie möglich bewegt.

Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch und macht einen Funktionstest. Beim Röntgen werden Knochenbeteiligungen ausgeschlossen und bei der Ultraschalluntersuchung wird die Diagnose bestätigt.

Wenn die Sehnen-Enden an der Rissstelle besonders nah beieinander liegen, kann konservativ behandelt werden, ansonsten wird der Riss operativ versorgt. Die Sehne wird für Wochen ruhiggestellt. Danach erfolgt Krankengymnastik und vorsichtiges Auftrainieren über Monate.

Sportverletzung Knochenbruch (Frakturen)

Knochenbrüche kommen beim Sport häufig vor. So kann man sich beim Sturz vom Fahrrad und Inlineskaten den Unterarm oder das Schlüsselbein brechen, wenn man sich beim Sturz mit den Armen und Händen abfangen möchte. Frakturen zieht man sich allgemein bei Sturz und Stoß zu.

Ermüdungsbrüche (Streßfrakturen) geschehen bei Überlastung des Knochens und sind hauptsächlich am Mittelfußknochen oder am Schienbein anzutreffen. Läufer oder Fußballspieler ziehen sich hier mikroskopisch kleine Risse im Knochen zu, die man beim Röntgen kaum erkennen kann. Aber in der Computertomografie oder Szintigrafie sind auch diese sichtbar.

Symptomatisch hat der Betroffene starke Schmerzen. Es kommt zu Schwellungen und Hämatomen. Beim offenen Bruch blutet man aus der Wunde und die Knochenenden sind sichtbar. Die betroffene Stelle hat eine abnorme Fehlstellung. Bei Stressfrakturen herrschen unspezifische Schmerzen im Fuß oder am Schienbein.

Bei Verdacht auf Knochenfrakturen muss man immer zum Arzt. Man sollte den Verletzten wenig bewegen, um weitere Verletzungen wie an Nerven und Blutgefäßen zu verhindern. Wunden deckt man keimfrei ab und der Betroffene sollte nicht allein gelassen werden und man misst Puls und Atmung.

Der Arzt macht eine Röntgen- beziehungsweise eine Computertomografie- oder Kernspinuntersuchung. Eventuell kann die Fraktur konservativ mit einem Gipsverband ruhig gestellt werden. Oder der Bruch wird operativ mit Schrauben, Platten oder Nägeln fixiert.

Danach erfolgen krankengymnastische Behandlungen.

Bei Ermüdungsbrüchen reicht eine Ruhigstellung über mehrere Wochen, um einen richtigen Bruch zu vermeiden.

von "tweety007"

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