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Thailands Geschichte

Das beliebte „Land des Lächelns“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Verschiedenste Machthaber haben Thailand zu dem gemacht, was es heute ist. Die Entwicklung des Landes ging aber nicht immer friedlich über die Bühne. Oftmals musste man sich gegen Angriffe aus den Nachbarstaaten oder gar den eigene Reihen wehren.

Die Vorgeschichte bis 1238

Über die ersten Jahrzehnte der Thai Kultur ist aus heutiger Sicht nicht sehr viel bekannt. Es gab zwar durchaus einige archäologische Funde, die Rückschlüsse auf ein Leben 3000 bzw. 5000 vor Christi zulassen, allerdings konnte man trotz der Fundstücke nicht sehr viel über das Leben damals in Erfahrung bringen. Erste Völkerwanderungen nach Thailand werden für den Zeitraum 6. und 7. Jahrhundert nach Christi angenommen. Die Einwanderer stammten damals überwiegend aus China und drangen auf dem Flussweg in das Land vor. Laut Aufzeichnungen wurde 857 nach Christi unter Prinz Phrom auch die erste Stadt gegründet. Bereits zu dieser Zeit stellten Birmanen und Khmer eine große Bedrohung dar. Fruchtbarer Boden war damals ein rares Gut und daher dauerte es nicht lange, bis die ersten Streitigkeiten rund um ertragreiches Land entfachten.

Im Zeichen der Sukhothai |  1238 -1350

Das Jahr 1238 markiert den Aufstieg des Königreichs Sukhothai und löst somit in der Geschichtsschreibung die so genannte Wanderperiode ab. Das Königreich, an dessen Spitze König Ramkhamhaeng (1275-1298) stand, gilt als Geburtsstätte des heutigen Thailand. Ramkhamhaeng begann dem Königreich und seinen Bewohnern eine gewisse Form zu geben. Er setze dabei auf ein Nebeneinander der Kulturen. Er etablierte eine Religion, die ihre Wurzeln im Buddhismus fand, er herrschte nach monoglischen Prinzipien und er ließ kulturelle Aspekte zu, die einst die Khmer ins Land gebracht hatten. Außerdem veröffentlichte er Thailands erste Verfassung und führte das Thai Alphabet ein, welches bis Verwendung findet. Ungefähr zu gleichen Zeit entstanden weitere Fürstentümer in den Provinzen Chiang Mai und Ayutthaya. Da der König von Sukhothai keine kriegerischen Ambitionen hatte, sondern sich lieber dem Aufbau eines starken Kulturgutes widmete, existierten Königreich und Fürstentümer eine Zeitlang friedlich nebeneinander. Das Machtstreben der Ayutthaya führte jedoch im Jahre 1350 zu einer Übernahme Sukhotais durch Fürst U Thong.

Das Königreich Ayutthaya | 1351-1767

Von 1351 bis 1767 wurde das damalige Thaliand von Ayutthaya aus regiert. Im Laufe der Jahrhunderte lenkten insgesamt 33 Könige die Geschicke des Reiches. Rama Thibodi I. bestieg als Erster den Thron. Seine Amtszeit war geprägt von Kämpfen gegen die Khmer und von großen Investitionen in prunkvolle Palast- und Tempelbauten. Erste diplomatische Beziehungen mit Europa entwickelten sich unter seinem Nachfolger Rama Thibodi II. In der Folgezeit wurde das Land immer wieder von schweren Kämpfen gegen die Birmanen erschüttert. 1688 beugt sich Prinz Phetcacha dem großen Einfluss der nationalistischen Lager und dies führt letztendlich dazu, dass für mehr als 130 Jahre alle Kontakte zu anderen Staaten, insbesondere zu Europa, abgebrochen wurden. Es folgten jahrhundertelange kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Volk der Birmanen und der Khmer.

Die Zeit der Thonburi | 1767 -1782

Diese sehr kurze Periode ist auch als Übergangszeit bekannt. Bei ihren brutalen Eroberungsfeldzügen ließen die Birmanen keinen Stein auf dem anderen. Sie löschten ganze Dörfer und Landstriche aus. Dem Feldherren Paya Tak und seiner Gefolgschaft gelang allerdings die Flucht und so widmete er sich über Jahre hinweg dem Wiederaufbau des alten Reiches. Er bildete eine Armee und eroberte einst verlorenes Land zurück.

Die Dynastie der Chakri 1782 bis zur Gegenwart

Nach der Ermordung von Paya Tak wurde der General Phraya Chakri im Jahre 1782 zum Staatsoberhaupt ernannt. Dies markierte den Beginn der Chakri Dynastie, die auch heutzutage in Thailand noch präsent ist. Der erste Chakri König Rama I. siedelte sein Herrschaftszentrum dort an wo heute Bangkok liegt und ist daher so etwas wie ein Gründervater der Millionenmetropole. Bis 1946 regierten insgesamt 8 Herrscher aus der Linie der Chakri. Sie trieben den Aufbau des Landes voran und  reformierten sowohl Gesellschaft als auch Religion. Besonders bekannt ist die Dynastie für ihre so genannte „Schaukelpolitik“. Großmächte wurden immer wieder geschickt gegeneinander ausgespielt, um sich einer drohenden Kolonialisierung zu entziehen. Dies führte dazu, dass Thailand als einziges Land im südostasiatischen Raum nicht kolonialisiert wurde und viele Aspekte der ursprünglichen Kultur gewahrt werden konnten. Thailand profitierte jedoch von den finanziellen Zuwendungen der Kolonialstaaten und so entstand in der Zeit der Chakri beispielsweise Thailands Eisenbahnnetz. Im Jahre 1939 erhält das Land des Lächelns den offiziellen Namen Thailand. Das soll soviel wie das „Land der Freien“ bedeuten. 1946 besteigt Rama IX Bhumibol Adulyadej den Thron. Er ist noch heute in Amt und Würden, wenngleich die Führung des Landes dem Regierungschef obliegt. Damals wie heute genießt die königliche Familie ein überaus hohes Ansehen in Thailand.

Genießen Sie Ihre Reise nach Thailand!


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